Hintergrundwissen

Kommunikation
Kommunikation ist – im Gegensatz zur allgemeinen Meinung und im Gegenzug zu den meisten Pauschal-Aussagen - ein so extrem komplexes Gebiet, dass wir Ihnen hier nachfolgend nur einen kleinen Auszug aus verschiedenen Themenbereichen vorstellen können:

 


Kommunikation - Einführung
Alles, was Sie nach außen zeigen, ob bewusst oder unbewusst, ob persönlich, telefonisch oder schriftlich ist Kommunikation. Immer senden Sie entsprechende Botschaften, die von anderen entsprechend empfangen oder ignoriert, verstanden oder missverstanden, gedeutet oder fehlgedeutet, interpretiert oder fehlinterpretiert werden, selbst wenn Sie nichts sagen. Kommunikation schmeichelt oder provoziert, regt an oder langweilt, entscheidet über Erfolg und Misserfolg. Nachfolgend möchten wir Ihnen die Vielfältigkeit des kommunikativen Handelns etwas näher bringen:


Kommunikation: Selbsteinschätzung
Was man sagt und schreibt und wie man etwas sagt und schreibt, ist viel relevanter, als viele annehmen. Nicht immer kommt das, was wir mitteilen, bei anderen so an wie wir es wollen. Manchmal erreichen wir sogar das Gegenteil. Wissen Sie, wie Ihre Art und Weise, zu kommunizieren tatsächlich auf andere wirkt? Eine Kommunikations-Analyse kann helfen. Sie geht allem, was man verbessern kann, voraus. Ob man lediglich etwas gegenlesen lässt oder aus einem völlig anderem Blickwinkel heraus hört und beurteilt. Wie das Gesagte oder Geschriebene bei anderen ankommt, ist nicht nur äußerst interessant, sondern manchmal auch erschreckend...

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Kommunikation: Empathie
Kommunikation bedarf eines hohen Einfühlungsvermögens in die Wahrnehmungs-, Denk- und Sichtweisen sowie die individuellen Kommunikationsbedürfnisse des Kommunikations-Empfängers. Schließlich hört und liest nicht jeder das, was eigentlich gesagt und geschrieben wird. Vielmehr muss sensibel davon ausgegangen werden, was der Empfänger heraus hört oder heraus liest...

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Kommunikation: Empathie in Bezug auf Technik
Empathie sollte auch in technischer Hinsicht vorliegen, schließlich sollte man sich darüber im Klaren sein, ob gesendete Nachrichten auch in technischer Hinsicht überhaupt ankommen und / oder gelesen und / oder gehört werden können. Wer also z.B. wichtige geschäftliche Gespräche über das Mobilfunknetz führt, sollte sich über die geringere Qualität und die abgeschnittenen Frequenzbereiche im Klaren sein, auch darüber, wie wertschätzend oder abstoßend diese Art der Telefonkommunikation bei manchem Empfänger ankommt. Wer Dateien verschickt, der darf nicht naiv davon ausgehen, dass jeder sie öffnen oder nutzen kann - oder dies überhaupt will. Es ist nicht alles so selbstverständlich wie viele meinen...

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Kommunikation: Empathie in Bezug auf Gesprächsführungs- und Schreibstil
Nicht jede Form sowie Art und Weise der Gesprächsführung kommt beim jeweiligen Empfänger gut an. Das bezieht sich sowohl auf die Form (persönliche, telefonisch, schriftlich, E-Mail, Fax etc.) als auch auf den Rede-, Schreib- oder Gesprächs-Stil. Während der Sender aus Höflichkeit lediglich die "gute Form" wahrt, empfindet das der Empfänger ggf. als aufgesetzt, gekünzelt, spießig, verschleiernd und wenig authentisch. Umgekehrt kann das ebenso der Fall sein und Lockerheit scharf anecken. So auch beim Schreiben. Wer aufgrund seines intellektuellen Anspruchs seiner Sprachfähigkeit zu viel Ausdruck verleiht und z.B. zu viele lange bis ausufernde Haupt- und Nebensatz-Konstellationen bildet, bringt einen weniger motivierten, interessierten und sprachbegabten Leser schnell zum Ermüden oder sogar unmittelbar zum Abbruch des Lesens...

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Kommunikation: Empathie in Bezug auf Datenorganisation + Datenversand

 

Der Versand von Daten und entsprechenden Dateien gehört zum täglichen Alltag in der beruflichen und

 

geschäftlichen Kommunikation. Nicht alle stellen sich aber die Fragen, ob ihre Daten überhaupt ankommen,

ob die IT des Empfängers die Daten und das entsprechende Datenvolumen überhaupt annehmen kann

bzw. von der Einstellung her darf, ob der Empfänger überhaupt Lust hat, unzählige Dateien zu sortieren

und zu bearbeiten...


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Kommunikation: Empathie in Bezug auf Zeit

Kommunikative Empathie bedeutet, sich auch in zeitlicher Hinsicht auf seinen Kommunikationspartner einzustellen.

 

Zeit bezieht sich hier sowohl auf die Zeit (Tag, Uhrzeit) der Kontaktaufnahme, als auch auf die Dauer des Gespräches.

 

Sofern die üblichen (Regeln) und individuellen Bedürfnisse des Empfängers nicht adäquat berücksichtigt werden,

 

entsteht kein guter Eindruck und ggf. der Eindruck einer Nötigung...

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Kommunikation: Austausch von Informationen und Gefühlen

Kommunikation ist der Austausch von Informationen und Gefühlen zwischen zwei oder mehreren  Kommunikationspartnern. Tagtäglich kommunizieren wir mit unseren Mitmenschen. Dabei geht es leider nicht immer reibungslos zu. Ohne dass man es will oder es selbst bemerkt, entstehen Missverständnisse, werden unbewusste Provokationen ausgesendet. Man erreicht nicht immer das, was man erreichen will. Ursache dafür sind Kommunikations- und Wahrnehmungsfehler.



Kommunikation: Wahrnehmungsfehler
Oft nehmen wir Aussagen / Informationen / Nachrichten oder unser Gegenüber bzw. unseren Kommunikationspartner selbst nicht richtig wahr. Häufig hören wir - ohne es zu bemerken - aus sachlichen Aussagen etwas Unsachliches heraus. Das, was wir hören, ist nicht unbedingt das, was tatsächlich gesagt oder gemeint wurde. Ebenso bekommt man oft gar nicht mit, was man selbst sagt und sagt unterschwellig etwas anderes als man eigentlich meint. Das Gesagte kommt beim Empfänger ganz anders an. Grund dafür sind sogenannte Wahrnehmungsfehler...
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Kommunikation: Informative Kommunikationsverzerrung
Was wir sagen bzw. schreiben und der andere hört bzw. liest, sind nicht selten völlig unterschiedliche Dinge. Ebenso hören wir manchmal etwas ganz anderes (aus einer Nachricht heraus), als der andere meint. Das liegt nicht etwa daran, dass wir nicht richtig sprechen und hören können, sondern daran, dass jede Nachricht von unterschiedlichen Empfänger-Typen unterschiedlich interpretiert wird...
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Kommunikation: Linguistic Intergroup Bias
Die Bezeichnung "Linguistic Intergroup Bias" bezieht sich auf kommunikative Verzerrungen im Zusammenhang mit der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe.
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Kommunikation: Nachrichten-Kongruenz/-Inkongruenz

Nicht alles, was wir sagen, wirkt glaubwürdig und überzeugend. Das liegt jedoch nicht nur daran, was wir sagen, sondern vielmehr daran, wie wir es sagen. Wird z.B. die Art und Weise des Sprechens nicht oder falsch oder ausdruckslos eingesetzt, kann dies zu inkongruenten bzw. völlig verfälschten Nachrichten führen. Nachrichten werden dadurch völlig falsch verstanden bzw. interpretiert. Auch in Bezug auf nonverbales Verhalten: Ohne den passenden Einsatz von Körpersprache kann das, was man sagt, sogar völlig gegensätzlich bei anderen ankommen...
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Kommunikation: Dosierung
Reden wir vielleicht zu wenig oder zu viel? Brauchen wir vielleicht zu viele Wörter / Worte oder fehlen die eigentlichen Schlüsselwörter? Sind unsere Sätze zu lang oder zu kurz? Sprechen wir zu laut oder zu leise, zu gezogen oder abgehackt? Betonen wir zu viel oder zu wenig? Gestikulieren und lächeln wir zu wenig oder zu viel? Benutzen wir unsere Körpersprache in dazu passenden - oder gar in unpassenden Situationen? Sind wir vielleicht zu direkt – oder lenken wir durch viele Informationen vom eigentlichen Sinn, Zweck und Ziel der Aussage ab? Benutzen wir ggf. zu viele Floskeln? So kann z. B. der Gebrauch von Floskeln langweilen oder gar die gesamte Aussagekraft des Gesagten zunichte machen, während zu viel und monoton gleichbleibende Gestik dem Gesagten die Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit nimmt. Wer z.B. durchgehend gestikuliert, wird nach kurzer Zeit nicht mehr ernst genommen. Es gilt, stets das richtige Maß in Bezug auf den Einsatz verbaler, paraverbaler und nonverbaler Kommunikations-Mittel zu finden.

 

 
Kommunikation: Konflikte
Konflikte zwischen Gesprächspartnern werden durch Wahrnehmungs- und Kommunikationsfehler ausgelöst. Um Konflikte zu vermeiden, sollte man sich also vorbeugend mit möglichen Wahrnehmungs- und Kommunikationsfehlern auseinandersetzen. Bei bereits vorhandenen Konflikten ist es zur Herbeiführung einer Konfliktlösung hilfreich, sich mit den Auslösern des Konfliktes zu beschäftigen und herauszufinden, durch welchen Wahrnehmungs- oder Kommunikationsfehler es durch wen zum Konflikt gekommen ist. Auch können bestimmte kommunikative Situationen, Aussagen, Formulierungen und Phrasen, z.B. „Killerphrasen“ Konflikte auslösen. Wir müssen also wissen, welche Situationen, Aussagen und Formulierungen wir tunlichst vermeiden sollten.

 

 

Kommunikation: Sich behaupten und wehren
Kommunikation ist Macht. Mit Kommunikation verschaffen Sie sich Respekt. Mit Kommunikation zeigen Sie klare Grenzen auf. Mit Kommunikation zeigen Sie sich stark oder schwach. Kommunikation kann angenehm oder unangenehm sein. Mit Kommunikation ziehen Sie die einen an und schrecken andere ab. Kommunikation kann für Sie einen preislichen Vorteil erzielen oder Sie teuer zu stehen kommen. Kommunikation kann angreifen oder verteidigen. Man kann reagieren oder sich taub stellen. Man kann geschickt kontern oder sprachlich so zurückschlagen, dass der Kommunikationspartner geradewegs gelähmt wird. Um sich in manchen Situationen behaupten zu können, benötigt man ein souveränes kommunikatives (sprachliches und körpersprachliches) Auftreten gepaart mit einem guten und schnellen Reaktionsverhalten. Das Bedarf Training z. B. ein Power-Kommunikations-Training.
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Kommunikation: Status
Egal wo wir sind, egal was wir tun oder unterlassen: Stets haben wir und andere irgendeinen Status, der sich dem anderen gleich-, über- oder unterordnet. Status bestimmt, wie wir kommunizieren. Status beeinflusst Respekt, Durchsetzung und Sympathien. Es gibt Menschen, die jedes Gespräch an sich reißen, während andere ständig unterbrochen werden. Selbstverständlich hat dies etwas mit sozialen Kompetenzen zu tun, aber eben auch mit Status und der jeweiligen Rolle, die man einnimmt, die man fühlt oder sich selbst gibt...
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Kommunikation: Präsentieren

Es braucht keinen roten Teppich, keine klug klingenden Worte und auch kein gekünzeltes Auftreten und Erscheinungsbild: Zu einer guten Präsentation gehört eine gute Vorbereitung. Schließlich geht es darum, ein Unternehmen, ein Produkt, eine Dienstleistung oder einen Sachverhalt überzeugend darzustellen - und das nicht nur auf der großen "Bühne", sondern bereits im Kleinen. Selbst wenn es lediglich um eine Idee, einen Vorschlag, eine Neuigkeit oder gar ein Problem geht, dass man vermitteln will: Stets geht es um Überzeugungskraft in Bezug auf Persönlichkeit und Auftreten sowie in Bezug auf Struktur und Technik...
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Kommunikation:  Kommunizieren – Überzeugen
Kommunizieren heißt auch überzeugen! Wer bei Kommunikationsprozessen Erfolg haben will, muss sich entsprechend behaupten und durchsetzen können. Stets werden wir nach unserer kommunikativen Kompetenz beurteilt, ob im Alltag oder im Job. Ob privat oder im Kundengespräch, ob vor Mikrofon und Kamera oder in heiklen Situationen: Sachverhalte müssen klar verständlich vermittelt werden, Argumente überzeugend und glaubwürdig vorgetragen werden, Reaktionen müssen rasch erfolgen...


Kommunikation: Persuasive Kommunikation & kommunikative Lenkung
Persuasive Kommunikation und kommunikative Lenkungstechniken ermöglichen es, Einstellungen zu ändern, Menschen zu überzeugen und für seine Ziele zu gewinnen. Ebenso helfen sie, Gespräche in die gewünschte Richtung zu lenken und einem Erfolg zuzuführen...
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Kommunikation: Verhandeln
Manche meinen, man könne einmal gelerntes Kommunikationswissen immer gleich oder zumindest ähnlich einsetzen und sich in Sachen Argumentation, Rhetorik und Gesprächsführungsverhalten auf Standards verlassen. Dem ist aber keineswegs so! Verhandlungspartner sind individuell unterschiedlich und Zeiten ändern sich...
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Kommunikation: Sich durchsetzen / Durchsetzung
Die Durchsetzung der eigenen Person und seiner Wünsche, Ziele und Bedürfnisse bedarf einer individuell passenden Durchsetzungs-Strategie, der Berücksichtigung diverser kommunikativer Regelwerke, der Nutzung bestimmter Durchsetzungs-Techniken sowie eine Portion Schlagfertigkeit. Wichtig ist auch die psychologische Komponente. Dazu gehört die Berücksichtigung der Einstellungen und Bedürfnisse anderer, aber eben auch die eigene Persönlichkeit. Wer Probleme hat, sich anderen gegenüber durchzusetzen, sollte sich auch mit seinem Selbstbild, seinen Einstellungen und Gefühlen auseinandersetzen. Ggf. muss nach tieferen Ursachen gesucht werden. Unbewusste Denkmuster und unbewusstes Handeln muss bewusst gemacht werden. Unverarbeitete Ängste und Komplexe sollten aufgelöst werden. Ein Durchsetzungs-Coaching kombiniert mit einem Schlagfertigkeits-Coaching und weiteren Komponenten hilft, sich anderen gegenüber endlich erfolgreich durchsetzen zu können und Durchsetzung leicht zu machen. 

 

  

Kommunikation: Rhetorik

Nicht nur in der Politik und im Geschäftsleben findet man gute Rhetoriker, gegen die man nur schwer ankommt: Auch im Privatleben gibt es Menschen, die Ihre Bedürfnisse und Meinungen durchsetzen und sämtliche Gegenargumente bereits im Keim ersticken, ohne dabei an Sympathie und Authentizität zu verlieren. Die Nutzung und Beherrschung einer guten Rhetorik macht es möglich, Menschen von seiner Aussage zu überzeugen, Reden zu halten, denen die Zuhörer gerne aufmerksam zuhören und Inhalte des Gesagten auch im Gedächtnis zu behalten. Bereits im antiken Griechenland wusste man in Bezug auf demokratische Debatten oder öffentliche Gerichtsverhandlungen: Je überzeugender man seinen Standpunkt vortragen konnte, desto wahrscheinlicher war es, dass man Recht bekam. Egal, in welcher Situation man überzeugen will: Sprachgewandtheit und Ausdruckskraft entscheiden. Wer die Kunst der Rhetorik beherrscht, gewinnt nicht nur mehr...

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Kommunikation: Dialektik
Dialektik ist eine Disziplin und Methode der Philosophie und Rhetorik bei der kontroverse Themen durch Aussagen und Gegenaussagen (These und Antithese) mit anschließender Synthese (Konklusion) als schlüssig dargestellt werden. Dialektik wird auch als die Lehre von den Gegensätzen sowie der Auffindung und Aufhebung dieser Gegensätze bezeichnet. Im Wesentlichen dient die Dialektik der Wahrheitsfindung. Es geht darum, Widersprüche aufzulösen,...

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Kommunikation: Storytelling
Der Begriff "Storytelling" bedeutet auf deutsch ganz einfach "Geschichten erzählen“. Hier wird jedoch nicht einfach nur eine Geschichte erzählt, die der reinen Unterhaltung gilt. Vielmehr ist Storytelling eine regelrechte Methode...

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Kommunikation: Storybuilding

Dem Storytelling geht im Marketing und Selbstmarketing stets ein Storybuilding (Bildung bzw. Konstruktion einer Story voraus. Eine derartige Storybildung, bei der eine ganz bestimmte zielgruppenspezifische Geschichte (Legende) rund um ein Produkt, eine Marke oder eine Person konstruiert wird, ist ein wichtiger Bestandteil der Markenbildung...

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Kommunikation: Storybuilding & Storytelling als Marketing-Instrument

Storybuilding, bei der eine Story rund um ein Produkt, eine Marke oder eine Person konstruiert wird, ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Marken- und Meinungsbildung und haucht selbst sachlichen Produkten - über eine emotionsgeladene Hintergrundgeschichte - fühlbare Lebendigkeit und Persönlichkeit ein...

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Kommunikation: Legendenbildung

 Eine besondere Form des Storybuildings ist die Legendenbildung, bei der ein logisch-plausibler Hintergrundrahmen (emotionaler Background) für ein Produkt, eine Person oder eine Marke konstruiert wird...

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Kommunikation: Gerüchte & Gerüchteküche
Durch Gerüchte kommen bestimmte Informationen in Umlauf, die der Informations- und Meinungsbildung dienen. In die Welt gesetzt, wird ein Gerücht initial mit einer bestimmten Tatsachenbehauptung oder einer geäußerten These, die möglichst provokant ist, das Schamgefühl anspricht, zu Entrüstungen führt, Diskussionen anregt usw. Je mehr Aufmerksamkeit erregt wird und je mehr eine Nachricht oder Behauptung die Emotionsebene anspricht, desto höher ist ihr Verbreitungsgrad...

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Kommunikation: Viralmarketing

Das sogenannte "Viralmarketing" ist eine kommunikative Marketing-Methode. Hier geht es nicht nur um erhöhte Aufmerksamkeit, sondern auch um die Weiterleitung oder das Weitererzählen von Informationen, die sich - ähnlich wie ein Virus - rapide verbreiten.

 


Kommunikation: Verbale, paraverbale, nonverbale Kommunikation
"Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt`s zurück".  "Der Ton macht die Musik". Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation ist unsere Sprache inklusive der Argumentation. Unsere Sprache macht jedoch nur einen Bruchteil der gesamten Kommunikation aus. Der Eindruck einer Person hängt nur zu einem geringen Teil davon ab, was jemand sagt (= verbaler Ausdruck / Sprache). Viel wichtiger und entscheidend ist, wie jemand etwas sagt (= paraverbaler Ausdruck / Sprechen) und mit welchen optischen Eindrücken (= nonverbaler Ausdruck / Körpersprache) er das Gesagte verbindet. Ergebnisse der kommunikationspsychologischen Forschung zeigen, dass die Wirkung / Ausstrahlung einer Person (z.B. kompetent / inkompetent, vertrauenswürdig / unseriös,  glaubwürdig / unglaubwürdig, engagiert / träge, sicher / unsicher, autoritär / locker, angenehm / unangenehm, sympathisch / unsympathisch, modern / konservativ usw.) nur zu etwa 7 % davon bestimmt wird, was jemand (verbal) sagt. Die anderen 93 % nehmen wir (mehr oder weniger bewusst) jeweils über die Körpersprache (Mimik, Gestik, Körperhaltung etc.) (= 55 %) und über die Art und Weise des Sprechens (Lautstärke, Sprechtempo + Pausen, Stimmführung und Artikulation) wahr (= 38 %).

 


Kommunikation: Gesprächsführung auf allen Kommunikationsebenen
Angefangen vom Händedruck über Sprache und Körpersprache, Stimme und Ausdruck bis hin zu inhaltlichen Komponenten (Small Talk, Formulierung, Wortwahl, Umgang mit unangenehmen Fragen etc): Bei wichtigen Gesprächen, Prüfungen, Vorstellungsgesprächen und Assessments benötigt man – neben konkreten und authentischen Argumenten und deren Argumentation - Sicherheit und eine souveräne Ausstrahlung - sowohl für die Wirkung der Kompetenz, als auch für den Aufbau von menschlich umgänglicher Nähe. Ebenso ist die Beachtung der jeweils konkret gewünschten Rolle sehr bedeutend.

 


Kommunikation: Situationsbedingte Kommunikation
Unterschiedliche kommunikative Situationen (Gespräche, Verhandlungen, Vorträge etc.) mit unterschiedlichen Personen und Charakteren und unterschiedlichen Gesprächs-Zielen stellen unterschiedlichste Anforderungen an die Gesprächspartner und deren Verhalten. Hier helfen persönlichkeitspsychologische und gesellschaftswissenschaftliche Regelwerke ebenso wie die Berücksichtigung der Rhetorik.

 


Kommunikation: Sachliche und emotionale Kommunikation
Während manche Kommunikationssituationen eine starke Emotionalität erfordern, benötigt man in anderen Situationen eine erhöhte Sachlichkeit mit starker Versachlichung aller Emotionen. Immer geht es darum, worum es geht, was Anlass, Sinn und Zweck ist und was bewirkt werden soll.

 


Kommunikation: Small Talk
Ein Small Talk ist ein Gespräch ohne spezielles Ziel, das aber zu einem Ziel führen kann. Beziehungen werden fast ausschließlich über Small Talk aufgebaut. Auch „kleine“, harmlose, unwichtig erscheinende Gespräche können Türen öffnen oder verschließen.
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Kommunikation: Fragen – Befragung - Interview
Nicht nur für eine Befragung im Bereich der Kriminalistik sind Frage- bzw. Befragungs-Techniken wichtiges Handwerkszeug. Auch in vielen anderen Bereichen und Situationen des täglichen Lebens ist die richtige Beherrschung gezielt gestellter Fragen wichtig, z.B. bei Angebotserstellungen, Preisverhandlungen und in Vorstellungsgesprächen. Wer fragt, der führt. Antworten bedeuten Wissen. Wissen ist Macht. Wie aussagekräftig die jeweiligen Antworten sind, die man erhält, entscheidet die Frage selbst und entsprechende Fragetechniken.
Ein Interview ist eine Befragung mit dem Ziel, Informationen oder Sachverhalte zu ermitteln, die sich auf eine Person, eine Sache oder eine Meinung beziehen und entweder der Recherche oder der Darstellung dienen. Es ist nicht nur bedeutsam, die richtigen Fragen zu stellen; in vielen Situationen ist es entscheidend, richtig oder zumindest adäquat zu antworten bzw. schlagfertig zu reagieren...
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Kommunikation: Zeugenaussagen
Zeugenaussagen sind das wohl bedeutendste juristische Argumentationsmittel - sowohl vor oder bei einem gerichtlichen Prozess. Auf Grund von Beobachtungs-, Wahrnehmungs- und Kommunikationsfehlern sind viele Zeugenaussagen nicht immer verwertbar und auf Grund von Mängeln im schriftlichen oder persönlichem Vortrag nicht ausreichend aussagekräftig. und glaubwürdig.

 


Kommunikation: Zuhören
Die wichtigste Grundvoraussetzung in der Kommunikation ist - neben Kenntnissen der entsprechenden Sprache - das Zuhören und das Hinhören. Wenn wir mit vorgefaßten schlauen Meinungen, Vorurteilen sowie stereotypen Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmustern in ein Gespräch gehen, blockieren wir uns und unseren Gesprächspartner. Obgleich wir es selbst nicht mitbekommen, hören wir nicht mehr zu, was gesagt wird. Richtiges Zuhören ist auch Einfühlung. Zuhören ist Macht. Zuhören fällt oft schwer. Dies kann an vielen Faktoren liegen; oft liegt es daran, dass wir meinen, unser Gegenüber oder seine Argumente bereits zu kennen. Manchmal haben wir Angst, selbst nicht genug zu Wort zu kommen. Manchmal haben wir uns einfach nur viel zu gut vorbereitet: Nicht etwa das Zuhören, sondern unseren eigenen Redebeitrag. Eigene Ziele, Sorgen, Antipathien und Vorurteile sind ebenso kontraproduktiv wie Ungeduld, Nervosität oder einfach nur der Wunsch, sich selbst durch Reden zu profilieren. Wer Lösungen liefert, Ratschläge erteilt, herunterspielt, batatellisiert, beruhigt, ausfragt, dirigiert, interpretiert, Ursachen aufzeigt, diagnostiziert, Vorwürfe macht, moralisiert, urteilt, bewertet, befiehlt, droht oder warnt, verhindert effektive Gespräche und stört die gesunde underfolgreiche Kommunikation. Was kann man wie tun, um für erfolgreiche Gespräche aktiv zuzuhören?
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Kommunikation: Schriftliche Kommunikation
 Kundenbriefe, Angebote, Rechnungen werden oft beiläufig oder standardisiert geschrieben. Gemäß unseren Erfahrungen behaupten wir, dass 90 Prozent aller Briefe, die ein Unternehmen verlassen, enorme Schwächen und Fehler haben?. Ebenso ist es bei der privaten Korrespondenz und schriftlichen Argumentationsbriefen, z.B. Bewerbungsanschreiben. Von kleinen Unzulänglichkeiten bis hin zu gravierenden Pannen, die beim Leser auf Unverständnis stoßen. Das angestrebte Ziel wird dadurch nicht erreicht. Bedenken Sie, dass jeder schriftliche Kontakt mit Kunden direkte und indirekte Werbung ist, sowohl inhaltlich als auch gestalterisch.

 


Kommunikation: Zeugnisse
Zeugnisse (z.B. Arbeitszeugnisse, Referenzen) sind ein eklatant bedeutendes Kommunikationsmittel wenn es um Karriereziele bzw. die Erreichung neuer beruflicher Perspektiven geht. Arbeitszeugnisse enthalten mehr Information, als ein erster Blick zeigt. Sie können viel oder wenig über einen Menschen, seine Leistungen, sein Verhalten, seine Erfolge und seine Persönlichkeit aussagen, ebenso über das Verhältnis zwischen dem jeweiligen Mitarbeiter und seinem Zeugnisaussteller (z.B. Arbeitgeber). Vielen ist die Geheimsprache von Zeugnissen zwar bekannt, viele (ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber) interpretieren diese jedoch nicht richtig oder setzen diese falsch ein. Oft sind Botschaften zwischen den Zeilen versteckt, oft sogar unbewusst vom Zeugnisaussteller erzeugt, obgleich gar nicht so gemeint. Dies führt oft zu Verwirrungen, Unsicherheiten und falschen Eindrücken – zumeist zu Ungunsten des jeweils Betreffenden.

 


Kommunikation: Telefonische Kommunikation - Technik
Beim Telefonieren ist die Stimme das einzige Kontaktmittel. Während bei unmittelbaren Begegnungen viele nichtsprachliche Signale empfangen werden können, steht während eines Telefonats nur ein - ausschließlich auf die Stimme reduzierter - Kanal für das Übermitteln von Informationen, aber auch von Gefühlen und Botschaften zur Verfügung. Selbst dieser einzige Kanal ist durch die Besonderheiten der Technik stark begrenzt, da...
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Kommunikation: Telefonische Kommunikation - Psychologie
Neben der besagten technisch-stimmlichen Problematik wird der Telefonkontakt durch eine gewisse Anonymität, Hemmungen und Wahrnehmungsfehler stark erschwert. Hinzu kommt, dass die Welt des Telefonierens durch Hektik...
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Kommunikation - Floskeln

Eine Floskel ist eine Redensart, die im Prinzip jeder verwendet und die nicht selten geradewegs "nachgeäfft" wird und sprachlich fast wie ein Virus um sich greift, weshalb Floskeln ganz besonders gern im Viralmarketing genutzt werden. Schließlich wirken Floskeln auf unser Unterbewusstsein. Ebenso verwenden wir sie zumeist unbewusst in unserer alltäglichen Umgangssprache. Wir verwenden Floskeln, zumeist ohne uns dessen überhaupt bewusst zu sein. Viele Menschen, die im verbalen und schriftlichen Sprachgebrauch einen guten Eindruck machen wollen, verwenden Floskeln - auch, weil sie sich damit sicherer fühlen. Nicht selten bewirken sie das Gegenteil. Auch sind es Menschen, die das Gesagte nicht wirklich ernst meinen...
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Sprache und Sprechen
Sprache umfasst alle Handlungen, die etwas zum Ausdruck bringen, etwas mitteilen sollen. Sie dient der Verständigung zwischen Menschen. Sein Sprechvermögen unterscheidet den modernen Menschen von allen anderen Menschenaffen. Die Qualität der Sprache und des Sprechens ist entscheidend für den Erfolg der Verständigung und für die Vermeidung möglicher Missverständnisse. Die Sprache ist nicht nur ein Medium, sondern auch ein Kommunikations-, Repräsentations- und Manipulationsinstrument. Nicht nur die richtige Anwendung der Sprache und die Art des Sprechens, sondern auch unsere Argumente und wie diese präsentiert werden, entscheiden über Erfolg und Misserfolg.

 

 

Sprache: Einfluss auf andere und uns selbst
Spache nimmt über unser Bewusstsein und/oder Unterbewusstsein starken Einfluss auf unser Denken und Handeln. Sie ruft sogar körperliche Prozesse hervor. Sie wirkt nicht nur beeinflussend im Jetzt, sondern setzt wichtige Programme für Wahrnehmungen, Handlungen und Entscheidungen, die sich in der Zukunft abspielen. Da Sprache eine enorme Wirkung auf die Psyche und den Körper hat, besitzt sie eine enorme Macht. Weitere Infos finden Sie unter Psycholinguistik/Neurolinguistik

 

 

Sprache: Sprachentwicklung / Einbindung anderer Sprachen

Menschen greifen beim Sprechen immer mehr auf Wörter, Begriffe, Versatzstücke und Sprachkonstruktionen aus anderen Sprachen zurück. Damit soll a) ein bestimmtes Zugehörigkeitsgefühl, b) eine Abgrenzung zu anderen Personengruppen oder alternativ c) der Effekt einer bestimmten Kompetenz zum Ausdruck gebracht werden, z.B. um persönliche Komplexe zu überspielen und den Selbstwert zu erhöhen. Was z.B. im Mittelalter das Lateinische war, zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges das Spanische und Italienische sowie im Rokoko das Französische, ist in der Deutschen Sprache heute das Englische. Der Gebrauch vermeintlich wichtigklingender Anglizismen in bestimmten Berufssparten ist ebenso ein neuzeitliches Phänomen wie dies bei Jugendlichen aus bestimmten Bildungsschichten der Gebrauch von Versatzstücken und Sprachkonstruktionen aus dem Türkischen und Arabischen ist. Wie in den USA das "Ghetto-English" die Sprache verändert hat, verändert sich in Deutschland die deutsche Sprache erheblich durch den Einfluss von Migranten. Derartige Veränderungen unterliegen jedoch nicht wie früher einer epochalen Modeerscheinung, sondern einer dauerhaften Veränderung über den Prozess der Sozialisierung: Sprache wird verinnerlicht und übertragen. Insbesondere Jugendliche aus bestimmten sozialen Schichten, die in Städten mit großen Migrantengruppen leben, übernehmen vermehrt die Aussprache und Satzbildung ausländischer Jugendlicher, wobei häufig auch Wörter aus dem Türkischen und Arabischen übernommen werden. Dies betrifft auch die Aussprache ("Ich" wird z.B. zu "Isch") sowie das Weglassen von Artikeln und Präpositionen. Ebenso vermehren sich Satzkonstruktionen, in denen stets Subjekt, Prädikat und Objekt aufeinanderfolgen oder fremde Wörter wie z.B. "Lan" oder "Yalla", die vollständig ins Deutsche übernommen werden. Während eine derartig reduzierte Mischsprache früher nur von Jugendlichen mit Migrationshintergrund gesprochen wurde, findet der sogenannte "Ethnolekt" verstärkt Einzug in die Sprache aller junger Menschen. Das Problem bei der Sprachentwicklung ist die Übergangsphase, insbesondere im Hinblick auf Beurteilungen und Entscheidungen auf Basis Stereotyper Kopplungen: Während der sogenannte "Ethnolekt" seine Nutzer aus Sicht gebildeter Entscheider als eher "einfach strukturiert", "ungebildet" oder "schwierig im Hinblick auf soziale Kompetenzen" herunterstuft, wirkt der überzogen häufige Gebrauch wichtig klingender Angliszismen und Schein-Anglizismen auf psychologisch geschulte Diagnostiker eher wie eine sogenannte "Selbstwertdienliche Verzerrung" bzw. eine Erhöhung des Selbstwertes - einfach ausgedrückt - wie: "Wichtig tun - aber vermutlich nicht viel dahinter".

 

 

Sprache: Verbale Argumentation
Unsere Sprache ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation. Der Mensch hat verschiedenste Möglichkeiten, sich verbal auszudrücken. Welche dieser Möglichkeiten wir wählen, hängt z.B. davon ab, welche Erziehung und Bildung wir genossen haben oder wie unsere Einstellung zu einem bestimmten Zuhörer und dem Gesprächsthema ist. Ein Zuhörer wird aufgrund unseres Sprachgebrauchs – meist unbewusst – eine Meinung darüber entwickeln, wer wir sind, wo wir herkommen und was wir wollen. Der Sprachgebrauch eines Menschen lässt sich mit einer Vielzahl von Parametern beschreiben. Kennen Sie Ihr verbales Verhalten (Wortwahl, Satzbau, Gebrauch von Füllwörtern/Floskeln)? Können Sie Ihre Sprache optimal anwenden?

 


Sprechen: Paraverbale Argumentation (Sprechen)

Ergebnisse der kommunikationspsychologischen Forschung zeigen, dass die Wirkung / Ausstrahlung einer Person zu 38 % über die Art und Weise des Sprechens bestimmt wird, also wie jemand etwas sagt (paraverbales Verhalten).Dazu zählt Stimmführung (Stimmklang, Sprechmelodie, Betonung, Tonhöhe), Artikulation und Sprechtempo.
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Sprechen: Stimme – Stimmungen beim Zuhörer
Unsere Stimme repräsentiert unsere Persönlichkeit. Eine hohe Stimme hat eine völlig andere Wirkung als eine tiefe Stimme. Zu hohes und leises Sprechen assoziiert Schwäche, Unsicherheit oder Kindlichkeit. Tiefe und kräftige Stimmen dagegen wirken kompetenter, präsenter und autoritärer. Unsere Stimme setzt gefühlsmäßig entscheidende Signale, ob im persönlichen oder beim telefonischen Gebrauch. Durch die Stimme werden unterschiedliche Stimmungen erzeugt. Durch den spielerischen Umgang mit der Stimme kann man bewusst verschiedene gewünschte Stimmungen beim Zuhörer erzeugen. Viele sind sich der Wirkung ihrer Stimme auf andere gar nicht bewusst. Auch denken viele, man könne seine Stimme nicht verändern. Haben Sie Ihre Stimme und damit die Stimmung Ihres Gegenübers im Griff? Oder Ihre Stimme Sie?

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Sprechen: Stimme - Eigene Stimmungen
Unsere Stimme erzeugt nicht nur Stimmungen bei unseren Gesprächspartnern: Unsere eigene innere Stimmung beeinflusst wiederum unsere Stimme. Stimme und innere Stimmungen hängen eng miteinander zusammen. In besonderen Situationen (z.B. bei Aufregung) verändert sich die Stimme bis hin zum Abstrusen (Stimme wird schwach, rutscht hoch / geht z.B. eine Oktave höher, wird piepsig, Kehle wirkt zugeschnürt, Kloß im Hals). Eine derart unsichere Stimme überträgt sich auf die Zuhörer und die Wirkung des gesprochenen Wortes. Das Gesagte wirkt unglaubwürdig. Selbst bei noch so brillantem Inhalt nimmt der Zuhörer dem Sprecher das Gesagte nicht ab.

 

 

Sprechen: Artikulation - Phonetik
Ein zu starker Akzent, ein Dialekt  oder einfach nur eine undeutliche Aussprache kann vom Inhalt der Information ablenken. Wenn Ihnen die Gesprächspartner etwas angestrengt zuhören, könnte es vielleicht an Ihrer Artikulation liegen. Die Art und  Weise unserer Artikulation sagt unseren Zuhörern auch ganz plakativ, woher wir kommen und wie gebildet wir sind. Viele ungeübte Sprecher bemühen sich daher krampfhaft, besonders deutlich zu sprechen. Dieses überdeutliche Sprechen bewirkt jedoch das Gegenteil dessen, was wir erreichen wollen. Es wirkt auf andere unsympathisch, gestelzt, verkrampft und etwas dümmlich. Dies alles kann man üben.

 

 

Körpersprache: Nonverbale Kommunikation
Als Körpersprache oder nonverbale Kommunikation (Verständigung ohne Worte) wird jener Teil der zwischenmenschlichen Kommunikation bezeichnet, der nichtsprechend erfolgt. Hauptträger entsprechender Botschaften sind Mimik (die Sprache des Gesichtes zzgl. Augenkontakt) und Gestik (die Sprache der Extremitäten zzgl. Körperhaltung und Gang). Zur Körpersprache zählen ebenso nichtsprachliche Lautierungen wie beispielsweise das Lachen, aber auch psycho-vegetative Äußerungen wie Erröten, Ausscheidung von Körperflüssigkeiten sowie die Gestaltung des äußeren Erscheinungsbildes durch Kleidung, Accessoires, Frisur, u.a.

 

 

Körpersprache: Unser Körper spricht Bände
Unsere Körpersprache löst bei unseren Kommunikationspartnern Gedanken und Gefühle aus und setzt eindeutige Signale. Dieser Signale muss man sich insbesondere deshalb ganz besonders bewusst sein, da Ergebnisse der kommunikationspsychologischen Forschung zeigen, dass die Wirkung / Ausstrahlung einer Person zu 55 % von unserer Körpersprache abhängt. Die Körpersprache sendet nicht nur allein für sich deutliche Botschaften, Körpersprache verläuft auch parallel zu unserer Sprache. Je nachdem wie unsere Körpersprache unsere verbalen Aussagen begleiten oder eben nicht, wirkt das Gesagte glaubwürdig oder nicht, wird richtig oder falsch gedeutet / verstanden.

 

 

Körpersprache: Unser Körper spricht unbewusst
Zumeist setzen nur Profis ihre Körpersprache ganz bewusst ein. Leider spricht unser Körper zumeist unbewusst. Er verrät unsere wirklichen Gedanken oder sendet gar inkongruente Nachrichten. Verläuft Ihre Körpersprache kongruent zum Gesagten? Oder widersprechen Sie sich selbst? Setzen Sie die richtigen Signale oder senden Sie etwas ganz anderes aus?

 

 

Körpersprache: Der Geist führt den Körper
Man kann nicht fühlen und denken ohne körperliche Reaktion. Alle körperlichen Reaktionen folgen unserem Denken und Fühlen. Ein Gedanke erzeugt einen körpersprachlichen Ausdruck. Da unsere Gedanken einen starken Einfluss auf unser Erscheinungsbild haben, sollten wir diese auch nutzen. Je besser Ihre Stimmung, desto schneller erhalten Sie Zustimmung. Wir sollten uns bewusst werden, dass wir die Wahl haben, unsere Gefühle entsprechend mit steuern zu können.

 

 

Körpersprache: Der Körper führt den Geist
Unser Körper kommuniziert nicht nur mit anderen, er setzt auch unserem eigenen Denken deutliche Befehle und beeinflusst unsere Gedanken und unsere Gefühle. So wie sich unsere Gedanken auf unsere Mimik, unsere Gestik und unsere Körperhaltung auswirken, wirkt sich unsere Mimik, unsere Gestik und unsere Körperhaltung auf unsere Gedanken und unsere Gefühle aus. Unsere Gedanken und Gefühle wiederum haben Auswirkungen auf unser Handeln und unsere Handlungsfähigkeit. Bereits ein Gesichtsausdruck bewirkt signifikante Veränderungen im Nervensystem. Unsere Mimik erzeugt nicht nur Emotionen bei unserem Gegenüber - unsere Gesichtsmuskeln erzeugen auch unsere eigenen Emotionen. Eine bestimmte Körperhaltung kann ein Gefühl oder einen Gedanken blockieren. Eine gekrümmte Körperhaltung führt schneller zu Depression, Mutlosigkeit oder Aufgeben als eine aufrechte Haltung. Das Kopfnicken erzeugt zustimmende - und ein Kopfschütteln ablehnende Gedanken. Jemand, der bewusst über längere Zeit vor sich hin lächelt, fühlt sich tatsächlich glücklicher als jemand, der ständig ernst schaut. Jede Körperhaltung hat Einfluss auf unsere Gedanken und jeder Gedanke spiegelt sich im Körper wieder. Die alleinige Vorstellung führt bereits zu körperlichen Reaktionen.

 

 

Körpersprache: Gestik – Unsere Extremitäten kommunizieren
Gestik umfasst sämtliche Bewegungen der Extremitäten, insbesondere die der Arme und Hände. Gestik kann bewusst oder unbewusst erfolgen, zu viel oder zu wenig, zu stark oder zu ausdruckslos. Je mehr Gestik ein Sprecher verwendet, umso emotionaler oder engagierter wird er vom Zuhörer erlebt. Ist die Gestik jedoch zu stark, wirkt der Sprecher affektiert und unkontrolliert. Ein Spagat - ebenso wie die Beachtung von Distanzzonen und interkulturellen Besonderheiten. Gestik kann auch für sich alleine erfolgen und an Stelle von Sprache eingesetzt werden. Es gibt günstige und ungünstige Bewegungen. Bewegungen können einseitig oder ganzheitlich sein, Engagement und Interesse oder Desinteresse und Trägheit ausdrücken, einladend und zuvorkommend oder autoritär und zurechtweisend sein. Bewegungen können die Aussagekraft des Gesagten verringern oder verstärken, lächerlich oder kompetent eindrucksvoll wirken. So, wie sie es wollen oder Ihr Unterbewusstsein ihrer Gestik unkontrolliert vorgibt.

 

 

Körpersprache: Mit Gestik überzeugen
Überzeugend ist die Gestik eines Sprechers dann, wenn sie zu dem passt, was er sagt und ebenfalls dazu, wie er es sagt. Auch kann die Struktur des Gesagten in die Gestik aufgenommen werden. Vorteil einer die Formulierung unterstützenden Gestik ist, dass der Gesprächspartner die Inhalte des Gesagten nicht nur hört, sondern auch sieht. Das macht die Äußerung eindringlicher und das Verstehen leichter.

 

 

Körpersprache: Gestik – Unsere Gesten verraten unser Denken und Fühlen
In der Gestik zeigt sich auch die innere Anspannung. So dienen verschiedene, vom Sprecher unbemerkte Bewegungen, dem Spannungsabbau. Weitere Ableitungsbewegungen sind so genannte Selbstmanipulationen.

 

 

Körpersprache: Körperhaltung – Wirkung auf andere
Die Körperhaltung setzt körpersprachlich entscheidende Kommunikations-Signale und bildet die  Basis der Interpretationen über eine Person: So wird ein vor Publikum stehender Redner möglicherweise nur deshalb als unsicher eingeschätzt, weil er ein Bein nach innen eingeknickt hat und den Oberkörper schief hält, obwohl diese Haltung einfach nur bequem für ihn ist. So wirkt z.B. jemand mit hängenden Schultern auf andere eher wenig dynamisch oder gar wie jemand, der nichts zu Wege bringt. Ist die Körperhaltung hingegen zu steif und unflexibel, wirkt das sehr zugeknöpft und unnahbar. Man öffnet mit so einer Haltung nicht unbedingt die Herzen seiner Mitmenschen.

 

 

Körpersprache: Körperhaltung – Wirkung nach innen
Die Körperhaltung sagt nicht nur viel über die Persönlichkeit einer Person aus – sie ist zusätzlich auch Voraussetzung für die geistige Leistungsfähigkeit eines Menschen. Ist die Haltung  zu schlaff (hypoton), fällt es dem Gehirn schwerer auf "Arbeitshaltung" umzuschalten, denn es bekommt den Impuls der Erholung und Entspannung. Ist die Körperhaltung wiederum zu angespannt und verkrampft (hyperton), verbraucht der Körper zu viel Kraft für die Muskulatur. In beiden Fällen geht wertvolle Energie für das Denken und Sprechen verloren. Ein fester Stand kann innere Sicherheit geben. Durch verschränkte Arme könnte man nicht nur bei anderen, sondern auch  bei sich selbst ein Gefühl von Ablehnung erzeugen. Die psychologische Erklärung dieses Phänomens besagt, dass ein bestimmtes Symptom (z.B. verschränkte Arme), welches Ausdruck eines bestimmten emotionalen Zustandes (z.B. Ablehnung) ist, selber auch zum Reiz werden kann, der den vormaligen Auslöser jetzt zur Folge hat.

 

 

Körpersprache: Gang
Unser Gang sagt aus, wer wir sind, wo wir her kommen, was wir wollen und was man mit uns machen kann. Er entscheidet darüber, ob wir als Macher-Typ oder als potentielles Opfer gesehen werden. Bereits in der Vergangenheit gehörte bei höher gestellten Persönlichkeiten oder denen, die es werden wollten, das Erlernen des Ganges und verschiedener Gangarten sowohl zur feinen Etikette, als auch zur Grundausbildung neben Reiten, Fechten und Tanzen.

 

 

Körpersprache: Mimik
Sämtliche Ausdrucksmöglichkeiten des Gesichts werden als Mimik bezeichnet. Bewegungen in diesem Bereich laufen meist unbemerkt ab. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich ein Mensch nicht selbst ins Gesicht schauen kann – es sei denn, er steht vor einem Spiegel. Das ist aber in Kommunikationssituationen selten der Fall. Wenn uns nun jemand sagt, wir würden griesgrämig schauen, sind wir häufig überrascht oder behaupten sogar das Gegenteil, immerhin haben wir es ja nicht mit eigenen Augen gesehen. In Kontaktsituationen schauen Menschen einander immer primär ins Gesicht. Deshalb ist die Information, die wir aus der Mimik des Gesprächspartners ableiten, ein sehr wichtiger Baustein für den Gesamteindruck über einen Menschen. Unser Gesprächspartner wird aus unserem Gesicht ablesen, ob wir angespannt, konzentriert, begeistert, enttäuscht, kritisch oder unsicher sind. Dieser Eindruck muss keineswegs richtig sein, aber er ist immer in irgendeiner Weise vorhanden. Deshalb tut ein Mensch gut daran, über eine bewusst eingesetzte Mimik diesen Eindruck in seinem Sinne zu beeinflussen.

 

 

Körpersprache: Blick
Seine Bedeutung wird schon durch Aussagen wie „Die Augen sind der Spiegel der Seele“ oder durch Aufforderungen „Schau mir ins Gesicht, wenn du mit mir redest!“ deutlich. Jemand, der dem Gesprächspartner oder den Zuhörern verbindlich in die Augen schaut, wirkt respektvoll, selbstbewusst, überzeugt und authentisch; fixiert man hingegen eine Person, sendet man ein völlig anderes warnendes, drohendes Signal. Auch ein schneller eher flüchtiger Blick kann von enormer Wichtigkeit sein. Ist der Blick ganzheitlich oder punktuell? Nur ein direkter ganzheitlicher Blick berührt. Wird man direkt angesehen, löst dies Gedanken aus, die im Gehirn messbar sind, wobei unterschiedliche Perspektiven im Gehirn neurobiologisch unterschiedlich verarbeitet werden. Es macht einen deutlichen Unterschied aus, ob man eine Person direkt oder indirekt, ganzheitlich oder punktuell, interessiert oder oberflächlich, analysierend oder bewundernd ansieht oder ob man einen Dritten anblickt.

Nicht nur Blicktiefe und Blickdauer, sondern auch Blickwinkel und Blickrichtung spielen eine große Rolle. Für die Einschätzung der Kommunikationsinhalte, insbesondere bei Antworten auf Fragen, ist es ebenfalls besonders entscheidend, ob der Blick nach oben oder nach unten geht, ob er ausweicht oder zurückschaut. Die Vergrößerung oder Verkleinerung der Augen spielt ebenso eine Rolle wie die Vergrößerung und Verkleinerung unserer Pupillen oder das Schließen und Öffnen der Augen nebst Augenbewegungsrate.

 

 

Körpersprache: Der Blick verrät Störungen und Lügen
Menschen mit bestimmten Störungen und Krankheiten wie etwa Autismus gelingt es trotz oft sogar überdurchschnittlicher Intelligenz kaum, jemals in die sogenannte „Zweite-Person-Perspektive“ zu gelangen. "Sie nehmen ein Gesicht nicht ganzheitlich als Spiegel der Psyche des anderen wahr, sondern interessieren sich eher für Details.“ Ebenso nehmen Menschen, die lügen, automatisch eine bestimmte Blickrichtung ein.

 

 

Körpersprache: Aussehen
„Wie Du kommst gegangen, so wirst Du auch empfangen!" Oft vergisst man, dass die Gestaltung des äußeren Erscheinungsbildes (Kleidung, Accessoires, Frisur, Styling usw.) ebenfalls zur Körpersprache und damit zur Kommunikation gehört. Wir teilen durch unsere Kleidung - unmittelbar oder unterschwellig - mit, wer wir sind, woher wir kommen, welche Rolle wir spielen, wozu wir uns bekennen, welche Ansprüche und Möglichkeiten wir haben, wo und wie wir einzustufen sind, ob wir dazu gehören – oder eben nicht...

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Körpersprache: Gerüche
Der Geruch spielt in der Kommunikation - zumeist unbewusst wahrgenommen - eine bedeutende Rolle. Dazu kann ein Umgebungsgeruch oder ein Kleidergeruch ebenso zählen wie Körpergeruch, Düfte ebenso wie Gerüche. Düfte und Gerüche haben eine starke emotionale Bedeutung. Durch die gravierende unmittelbare Wirkung auf unser Gehirn beeinflusst ein bestimmter Duft oder Geruch unsere Wahrnehmung und damit unser Handeln, wie auch die Wahrnehmung und das Handeln unseres Gegenübers ganz enorm. Körperflüssigkeiten (z.B. Schweiß) gehören ebenso zur Körpersprache wie Mimik und Gestik, machen ebenso unser Verhalten aus wie Sprache und Körpersprache. Nicht nur viele Tiere, sondern auch Menschen teilen durch Ausscheidung von Körperflüssigkeiten mit, ob sie aufgeregt, ängstlich oder erregt sind. So können auch Menschen den Geruch der Angst wahrnehmen, wenn auch nicht so ausgeprägt wie bei Tieren. Die Wahrnehmung verläuft jedoch nicht bewusst, sondern unbewusst...

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Reden: Reden halten

Wer kennt das nicht? Man hört die Rede eines Politikers oder die Ansprache des Chefs und schaltet spätestens nach drei Minuten ab. Nicht selten fehlt genau das, was eine Rede eigentlich bewirken soll. Statt Aufmerksamkeit, Motivation und nachhaltender Wirkung (inklusive Überzeugung und Meinungsbildung) empfinden wir Langeweile und warten voller Hoffnung auf das Ende des Auftritts und man stellt sich dann die Frage "Hat das überhaupt jemand verstanden?" Eine Rede dient nicht dazu, sich selbst reden zu hören. Wer eine Rede hält, der sollte seine Zuhörer und Zuschauer begeistern. Um das zu bewirken, sollte man vorab erst einmal wissen,...

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Kommunikationsumfeld / Peripherie

Ob wir es wollen oder nicht: Wir kommunizieren durch unser gesamtes Kommunikationsumfeld und durch die Dinge, mit denen wir uns - bewusst oder unbewusst - umgeben... 

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Kommunikative Wirkung und kommunikative Haltung
Alles was wir sagen und schreiben - und wie wir das tun - hat eine konkrete Wirkung auf unser Gegenüber. Wir erzeugen Aufmerksamkeit und Interesse oder Langeweile und Desinteresse. Wir erzeugen Zustimmung oder Ablehnung, Bewunderung oder Abscheu, Glauben oder Widerspruch, Überzeugung oder Abwehr, Zusagen oder Absagen…Die Wirkung von dem, was wir sagen und schreiben hängt davon ab, was und wir kommunizieren. Unser Selbst- und Fremdbild, unsere eigene Persönlicheit, unser Kommunikations-Motiv und unsere Kommunikations-Intention sowie die aus all dem resultierende eigene kommunikative Haltung ist dabei von großer Bedeutung...

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 Kommunikation: Kommunikatives Involvement

 "Involvement"  bezeichnet das persönliche Empfinden einer Person (im Marketing: Eines Konsumenten), dass eine Sache, ein Geschehen oder eine Geschichte (im Marketing: Ein Produkt) etwas mit ihm selbst zu tun hat. Kommunikative Botschaften erreichen mehr, wenn sie z.B. über Storytelling ein persönliches Involvement erzeugen...

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Kommunikation: Involvement in Bezug auf Medienkonsum

Bereits beim Konsum konkrete Medien wird dem Rezipienten ein bestimmtes Involvement abverlangt. Hier wird zwischen Medien unterschieden, die dem Rezipienten ein hohes Involvement abverlangen und solchen, bei denen der Rezipient  Konsument eher beiläufig informiert wird. So verlangt z.B. das aufmerksame Lesen eines längeren Textes eines Zeitungs-Artikels dem Rezipienten ein eher hohes Involvement bzw. eine höhere Investition in Form von Konzentration und Zeit ab, während z.B. ein Plakat auf der Straße oder ein Werbespot im Fernsehen eher beiläufig seine Informationen hinterlässt...

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Kommunikation: Wirkung auf sensible Menschen
Alltägliche Kommunikation birgt generell hohes Konfliktpotenzial. Überall dort, wo Menschen und Informationen aufeinander treffen, lauern tückische Fallen auf Basis von Kommunikations- und Wahrnehmungsfehlern, die man selbst gar nicht kennt und wahrnimmt. Um sensibler und erfolgreicher handeln zu können, sollte man die möglichen Tücken kennen und sich bewusst machen. Hinzu kommt, dass Menschen immer anspruchsvoller und sensibler werden. Manche Menschen reagieren bereits auf kleinste kommunikative Reize innerlich mit Verärgerung. Sie hören geradewegs "die Flöhe husten": Wenn jemand lacht, fühlen sie sich ausgelacht, wenn sie angesehen werden, fühlen sie sich beobachtet, wenn sie eine sachliche Information bekommen, lesen oder hören sie etwas Unsachliches (z.B. eine Herabwürdigung ihrer Person) heraus und beziehen das auf sich. In vielen Bereichen ist jeder zweite Mensch übersensibel. Selbst einfachste Aussagen werden auf ihre Wertigkeit geprüft und mögliche Hintergründe hinterfragt, in eine bestimmte Richtung interpretiert und persönlich umgedeutet...
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Kommunikation: Verkäufer-Verhalten an der Kasse
Das Verhalten von Verkäufern an der Kasse hat einen enormen Effekt auf das spätere Kaufverhalten des Kunden und stellt daher den ersten Schritt des professionellen After Sales Marketing dar. Insbesondere der psychologisch bedeutsame Ressenz-Effekt spielt hier eine bedeutende Rolle. Leider läuft in Deutschland insbesondere an Kassen in Bezug auf geschicktes psychologisches Verhalten und kluge verkaufsfördernde Kommunikation oftmals so ziemlich alles schief was man sich nur vorstellen kann...

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Kommunikation: Gespräche zwischen Arzt und Patient
Ein gutes Arzt-Patienten-Gespräch ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Behandlung. Es hilft, die richtige Diagnose zu stellen und die passende Therapie zu finden. Ärzte führen unzählige Gespräche. Nicht selten müssen sie ihren Patienten schlechte Nachrichten überbringen. In solchen Situationen ist intensive, sensible und einfühlsame Kommunikation wichtig. Dazu ist es wichtig, die Sorgen und Ängste der Patienten zu entstehen, ob diese aus Sicht des Arztes nun begründet oder unbegründet erscheinen. Auch hat die Arzt-Patienten-Kommunikation maßgeblichen Einfluss auf die Zufriedenheit der Patienten sowie auf deren Einverständnis und Mitwirkung. Die gute, richtige und geschickte Kommunikation mit Patienten ist zudem ein wesentlicher Faktor für den Erfolg einer jeden Praxis. Das bezieht sich auch auf die Kommunikation zwischen Arzthelfern / Arzthelferinnen und Patient sowie auf die Kommunikation zwischen Arzt und Arzthelfern / Arzthelferinnen...

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Kommunikation: Heilende Wirkung

Kommunikation kann eine heilende Wirkung haben. Man kennt den Nutzen aus der Gesprächs-Therapie und aus anderen therapeutischen Bereichen. Auch Gespräche zwischen Arzt und Patient haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Therapieerfolg. Insbesondere bei schweren Erkrankungen wie z.B. Krebs ist die konkrete Kommunikation...
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Kommunikation: Propaganda

Der Begriff "Propaganda" kommt vom Lateinischen "propagare"‚ was so viel bedeutet wie "ausbreiten" und "verbreiten". Dabei geht es um den absichtlichen systematischen Versuch, öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern. Eine derartige Steuerung erfolgt stets zum Zwecke im Sinne sogenannter Propagandisten. Dies können z.B. Machthaber sein, die ihr Volk steuern wollen. Dabei geht es um die Beeinflussung des Denkens und Handelns bzw. die Beeinflussung von Wahrnehmungen, Gefühlen, Urteilen und  Entscheidungen. Der Begriff wird überwiegend in politischen Zusammenhängen benutzt. In wirtschaftlichen Zusammenhängen spricht man hingegen von "Werbung" und in religiösen Zusammenhängen von "Missionierung". Bei der Propaganda geht es nicht - wie die meisten denken - um Lügen, sondern um die geschickte Auswahl und Darbietung von Informationen sowie die Manipulation von Nachrichten. Diese Nachrichten können durchaus wahr sein. Sie werden aber so präsentiert, dass ein anderes Bild entsteht und sich über Wahrnehmung und Meinungsbildung eine neue "Realität" bzw. "Scheinrealität" manifestiert. Eine solche Propaganda-Arbeit bzw. die gezielt einseitige Darstellung von Informationen stellt eine gängige Praxis einer jeden Staatsführung sowie von politischen Parteien dar. Aufgrund der häufig negativen Assoziation ist der Begriff jedoch weitestgehend dem Begriff der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) gewichen. Eines von mehreren Modellen zum Thema ist das Propagandamodell von Noam Chomsky und Edward S. Herman. Dabei handelt es sich um ein politisch-soziologisches bzw. medienwissenschaftliches Modell, das den manipulativen Einfluss wirtschaftlicher und politischer Interessengruppen auf die Berichterstattung der Massenmedien in Demokratien beschreibt...

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Kommunikative Desinformation und Irreführung
Desinformation bezeichnet die gezielte Verbreitung falscher oder irreführender Informationen, wobei die Motivation der Desinformation in der bewussten Beeinflussung der öffentlichen Meinung zur Erreichung eines bestimmten politischen oder wirtschaftlichen Zieles liegt. Desinformation kann direkt über Lügen bzw. Betrug erfolgen oder indirekt dadurch, dass objektive überprüfbare Fakten unterdrückt oder verschwiegen werden oder eine gezielte Ablenkung von der Wahrheit und den vielen Fakten erfolgt. Ziel ist die Erreichung einer ganz bestimmten bzw. falschen Urteilsfindung, was man auch bewusste Irreführung nennt, zumindest  wenn der Urheber, Verbreiter oder Unterdrücker bestimmter Information weiß, was er tut. Zumeist geschieht eine solche Irreführung aber sehr subtil. Bereits ein Weglassen von Einzelinformationen oder Zusammenhängen stellt im besagten Kontext eine Medienmanipulation dar...

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