Team-Kommunikation

Seminar Team-Kommunikation: Workshop für eine bessere Kommunikation im Team. Im Team besser kommunizieren. Solingen, Düsseldorf, Köln

Workshop für eine bessere Kommunikation im Team

Wie gut kommunizieren Sie im Team?

Betreiben Sie in Ihrem Team eine gute und motivierende allgemeine Informationspolitik? Oder gestaltet sich das bei Ihnen aktuell noch eher mau oder wenig transparent? Wie gut wird kommuniziert? Wie gut wird zugehört? Wie ist Ihr Kommunikations-Stil und der Umgangston? Wird über alles gesprochen? Oder wird eher vieles unter den Teppich bzw. unter den Tisch gekehrt? Gibt es etwaige Missstimmungen, welche die Kommunikation im Team grundsätzlich beeinträchtigen oder stören? Wir sollten uns diesen Fragen einmal stellen.-

 

Im Team besser kommunizieren
Im Team-Alltag führen wir eine Vielzahl an Gesprächen. Auch unterlassen wir manchmal wichtige Kommunikation, weil wir meinen, dass manche Dinge doch schließlich logisch und selbstverständlich sind. Doch Logik ist individuell - und ebenso unterschiedlich wie unsere individuelle Persönlichkeit und die Art und Weise, zu kommunizieren. Auch unsere individuellen Fähigkeiten wie unsere sozialen Kompetenzen, auf denen unsere Kommunikation letztendlich basiert, ist unterschiedlich ausgeprägt. Im Übrigen "kommunizieren" wir auch dann wenn wir nichts sagen. Denn: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ (Paul Watzlawick,1974). Auch unbewusst senden wir entsprechende Botschaften und Signale - und das sind leider nicht immer die besten und richtigen. 

 

Soziale Interaktion im Team
Jede Form der Interaktion zwischen Team-Mitgliedern beschreibt immer auch einen Kommunikationsprozess, der sich auf unterschiedliche Weise darstellt: Beobachtbares Verhalten, Gestik, Mimik oder verbales Verhalten. Kommunikation findet immer statt, entweder bewusst gesteuert oder durch die Entwicklung des sozialen Systems ‚Gruppe‘ geprägt. Alles was wir sagen - und wie wir das tun - hat eine konkrete Wirkung auf unser Gegenüber. Wir erzeugen Aufmerksamkeit und Interesse oder Langeweile und Desinteresse. Wir erzeugen Zustimmung oder Ablehnung, Bewunderung oder Abscheu, Glauben oder Widerspruch, Überzeugung oder Abwehr. Für eine gelungene Kommunikation sollte sich dies jedes Team-Mitglied bewusst machen, weshalb wir Sie gerne dafür sensibilisieren.

 
Selbsteinschätzung & Empathie
Die Selbsteinschätzung jedes einzelnen Team-Mitgliedes ist ebenso relevant wie die Wirkung auf andere (Fremdbild). 
Wie das Gesagte bei anderen ankommt, ist nicht nur äußerst interessant, sondern manchmal auch erschreckend. Gelungene Kommunikation bedarf eines guten Einfühlungsvermögens in die Wahrnehmungs-, Denk- und Sichtweisen sowie die individuellen Kommunikationsbedürfnisse der unterschiedlichen Team-Mitglieder. Schließlich hört und liest nicht jeder das, was tatsächlich gesagt und geschrieben wird.

 

Nachrichten und deren Entschlüsselung
Was wir sagen bzw. schreiben und der andere hört bzw. liest, sind nicht selten völlig unterschiedliche Dinge. Daher hören wir manchmal etwas ganz anderes, als der andere tatsächlich sagt oder meint. Oft hört man ganz andere Dinge heraus - oder man denkt sich einfach seinen Teil. Derartige Gedanken-Auswüchse im eigenen Kopf können sich angesichts der eigentlich vorausgegangenen Sach-Info recht lustig bis zuweilen gruselig gestalten. Testen Sie das mal einmal in unserem Workshop - und staunen Sie! Ihr Aha-Erlebnis ist nämlich unser Ziel.


Konflikte
Innere Konflikte und Konflikte zwischen Gesprächspartnern können die Kommunikation im Team maßgeblich beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, auch darauf einzugehen - ebenso auf mögliche Gerüchte: Denn durch eine sogenannte "Gerüchteküche" kommen bestimmte Informationen in Umlauf, die objektiv gar nicht richtig sind. Auch können bestimmte kommunikative Situationen, Aussagen, Formulierungen und Phrasen, z.B. „Killerphrasen“ Konflikte auslösen. Wir müssen also wissen, welche Situationen, Aussagen und Formulierungen wir generell tunlichst vermeiden sollten, da Probleme und Konflikte sonst vorprogrammiert sind. Auch sollten wir lernen, zwischen sachlicher und emotionaler Kommunikation zu unterscheiden und gleichfalls wissen, dass selbst „kleine“, harmlose, unwichtig erscheinende Gespräche (Small talk) Türen öffnen oder verschließen können.

 

Gute und ungünstige Kommunikation bewusst machen
Viele Missverständnisse und Probleme im Team könnten von vorne herein vermieden werden, wenn die jeweils Handelnden sich ihrer Rolle und ihrer individuellen Kommunikation bewusster wären. Eine allgemeine Sensibilisierung für das Thema hilft hier ebenso wie die Erkenntnis über individuelle Potenziale und Defizite, an denen man arbeiten kann. Auch hilft es enorm, unter fachlicher Anleitung eines kompetenten externen Coaches, im Team Unausgesprochenes einfach mal offen auszusprechen und mögliche Probleme und deren mutmaßliche Ursachen aus subjektiver Sicht beim Namen zu nennen, auf den Tisch zu legen, offen zu erörtern und akzeptable Lösungen zu finden, die bei möglichen Kommunikationsstörungen Abhilfe schaffen oder auch ansonsten die Kommunikation im Team maßgeblich verbessern. 

 

Zuhören
Hinhören und Zuhören sind die wohl wichtigsten Grundvoraussetzung in der Kommunikation. Wenn wir mit bereits vorgefassten "schlauen" Meinungen, Vorurteilen sowie stereotypen Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmustern in ein Gespräch gehen, blockieren wir uns bereits im Vorfeld. Eigene Ziele, Sorgen, Antipathien und Vorurteile sind beim Zuhören leider ebenso kontraproduktiv wie Ungeduld, Nervosität oder einfach nur der Wunsch, sich selbst durch Reden zu profilieren. Wer Lösungen liefert, lediglich Ratschläge erteilt, herunterspielt, bagatellisiert, beruhigt, ausfragt, dirigiert, interpretiert, Ursachen aufzeigt, diagnostiziert, Vorwürfe macht, moralisiert, urteilt, bewertet, befiehlt, droht oder warnt, verhindert effektive Gespräche und stört die gesunde und erfolgreiche Kommunikation.

 

Körpersprache: Auch unser Körper spricht Bände
Unsere Körpersprache löst bei unseren Kommunikationspartnern starke Gedanken und Gefühle aus und setzt eindeutige Signale. Dieser Signale muss man sich insbesondere deshalb ganz besonders bewusst sein, da Ergebnisse der kommunikationspsychologischen Forschung zeigen, dass die Wirkung einer Person zu 55 % von unserer Körpersprache abhängt. Zumeist setzen nur Profis ihre Körpersprache ganz bewusst ein. Leider spricht unser Körper in der Regel zumeist unbewusst. Er verrät unsere wirklichen Gedanken oder sendet gar inkongruente Nachrichten. Interessant ist auch: Alle körperlichen Reaktionen folgen unserem Denken und Fühlen. Ein Gedanke erzeugt einen körpersprachlichen Ausdruck. Vielen ist das gar nicht bewusst - auch nicht, dass ungünstige Kommunikation krank machen kann, während zielführende Kommunikation die Dinge zum Positiven bewegt. NLP sei diesbezüglich hier als kurzes Stichwort genannt. 

 

Unser Team-Workshop speziell für Sie
Anders als in einem regulären Kommunikations-Seminar, das sich auf ein spezielles Thema beschränkt und dies Punkt für Punkt abhandelt, ist der Workshop in Bezug auf Einzel-Themen und Prioritäten - trotz eines konkreten Ablauf- und groben Rahmen-Planes relativ offen, da die Kommunikation und mögliche konkrete Problemstellungen im Team erst einmal offen angesprochen und geklärt werden müssen. Unter Beteiligung aller Teammitglieder erfolgt daher zu Beginn eine Analyse im Team. Jedes Team-Mitglied soll zu Wort kommen und seine Sicht der Dinge mitteilen - auch damit andere Teammitglieder mehr über individuelle Sichtweisen ihrer Kollegen erfahren. 

 

Im Gegensatz zu einem klassischen Seminar ist hier zu Beginn ggf. sogar eine etwaige Diskussion durchaus gewünscht - auch, weil sie dem Coaching wichtige Hinweise auf die konkrete Kommunikation der Mitglieder eines konkreten Teams liefert. Ihr Coach beobachtet den Interaktions- und Kommunikationsprozesse, um zu spüren bzw. zu erkennen, ob Störungen vorhanden sind, die mittels Feedback nachfolgend als solche benannt werden - oder dezent im theoretischen Teil erörtert werden, ohne einzelne Teammitglieder offen damit zu konfrontieren. 

In dieser ersten Phase versteht sich der Trainer sowohl als Analytiker als auch als Supervisor und eventueller Mediator. Er stellt fragen, regt Beiträge zur Thematik an, hört zu, wertet aus und geht nachfolgend gezielt auf individuelle Hinweise und Problemstellungen ein, die er bei den einzelnen Statements oder einer Diskussion beobachtet hat. Ihr Coach / Trainer vermittelt zwischen IST- und SOLL, zeigt wahrnehmungs- und kommunikationspsychologische Hintergründe auf, zu denen dann im Sinne einer Sensibilisierung referiert wird (Theorie). In dieser allgemeinen oder individuell unterschiedlichen Theorie-Phase wird darauf näher eingegangen. Hier zeigt Ihr Coach / Trainer typische Probleme, mit denen man sich selbst vergleichen kann - und mögliche Lösungen auf. 

 

Die nachfolgend aufgelisteten möglichen Workshop-Inhalte zeigen auf, wie sich der Ablauf des spannenden Workshops in etwa gestalten könnte. Auch wenn viele Inhalte angesprochen und referiert werden: Prioritäten werden letztendlich dort gesetzt, wo es nach der vorausgehenden Analyse zu Beginn des Workshops sinnvoll erscheint - und in den zur Verfügung stehenden zeitlichen Rahmen passt. Schließlich geht es um die konkreten Bedürfnisse des konkreten individuellen Teams - und etwaige Kommunikations-Defizite wie Kommunikationsstörungen können durchaus unterschiedlich geartet sein. Manchmal sind es Strategien und Techniken, die im Vordergrund stehen, manchmal vielmehr Missverständnisse oder sogar bestimmte Denkmuster, die es zu klären gibt. Soziale Kompetenzen können ebenso relevant sein wie psychologische Hintergründe. 

              

Dauer:
1 Tag  á  10 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten (ca. 8 Stunden) + Verlängerung bei Team-Bedarf

 

Preis / Kosten:
Workshop bei Ihnen vor Ort: 2400,- € (inkl. Spesen)
Workshop in den Räumen von ib in Solingen: 1990,- €

(Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer)

Workshop-Inhalte


Allgemeine Einführung & Grundlagen
- Die Relevanz der Kommunikation im Team

- Kommunikation: Umfangreicher, als man denkt

- Verbale, paraverbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation

- Überblick über den Umfang von Kommunikation und mögliche Herausforderungen / Problemstellungen

- Grundsätzliche und spezielle Alltags-Problemstellungen bei der zwischenmenschlichen Kommunikation

 

Supervision & Analyse 

- Individuelle Alltags-Problemstellungen bei der Kommunikation im Team
- Woran hapert es Ihrer Meinung nach manchmal?
- Reden wir zu wenig oder zu viel?
- Sind bestimmte Kommunikationssituationen angemessen? Oder eher unangemessen?

- Werden Infos optimal kommuniziert - oder eher weniger?

- Ist in Sachen Kommunikation Transparenz gegeben? Oder könnte man die Transparenz verbessern? 

- Gehen Informationen manchmal unter?
- Warum werden Infos ggf. nicht optimal kommuniziert? Welche Gründe gibt es, ggf. wegzuhören? 
- Reden Team-Mitglieder manchmal aneinander vorbei? 

- Gibt es manchmal Missverständnisse? Und warum?
- Wie ist der Umgangston und die Kollegialität im Team? 

- Wie lässt sich der Informationsfluss zukünftig besser gestalten?
- Wie lassen sich Wissen, Vorgaben und Weisungen besser kommunizieren?

- Wie ist der Umgang der Teammitglieder untereinander?

 

Feedback nach Informationseinholung & Analyse
Feedback aus Sicht des Coaches / Trainers und Definition der wichtigsten "Knackpunkte"
in Bezug auf die Kommunikation im individuellen Team

 
Relevante Theorie (nach Bedarf)
- Kongruenz & Inkongruenz von Nachrichten
- Missverständnisse durch Wahrnehmungsfehler
- Botschaften, die keine sind

- Zusammenhänge Kommunikation und Sozialkompetenz 

- Aufmerksamkeit und Zuhören

- Störungen und Klärungen

- Ursachen für Empfangsfehler

- Denkmuster und die Macht der Interpretation

- Fragen stellen - Wer fragt, der führt, wer nicht fragt, interessiert sich nicht
- Zuhören: Botschaften und Gefühle empathisch erkennen und richtig formuliert spiegeln 

- Gespräche angemessen einleiten und vernünftig abschließen

- Den eigenen Standpunkt darstellen 

- Nutzen-Argumente

- Kontroverse Gesprächssituationen meistern  - Vorwürfe erkennen und neu formulieren

- Manipulative Rhetorik vermeiden (Blockaden, Killerphrasen, Totschlagargumente und Angriffe) 

- Die psychische Komponente bei der Kommunikation

- Was ist NLP? Wie wirkt es und was bewirkt es?

 

Experimente, Übungen, Tests

- Experimente zur Veranschaulichung der Wichtigkeit kommunikativer Details
- Spontane Übungen und Rollenspiele (bei / nach Bedarf)
- Persönlichkeitstest (Sozialkompetenz) nach Bedarf und Auswertung

Workshop-Abschluss
Definition konkreter Zielen, Wege und Maßnahmen für eine bessere Kommunikation in der Zukunft