Positive Kommunikation

Erfolgreicher kommunizieren durch positive Kommunikation. Positiv formulieren & motivieren. Positive Gedanken, positive Gefühle. Seminar, Inhouse-Schulung, Workshop
Erfolgreicher kommunizieren durch positive Kommunikation. Positiv formulieren & motivieren. Positive Gedanken, positive Gefühle. Seminar, Inhouse-Schulung, Workshop

Grundlagen der positiven Kommunikation

Botschaften - Signale - Gefühle
In kommunikativen Situationen senden wir entsprechende Botschaften und Signale und vermitteln Gefühle, positive wie negative. Folglich entstehen bereits in einfachen und kurzen kommunikativen Standard-Situationen viele Missstimmungen - oder aber das Gegenteil. Schließlich löst das, was wir sagen - und wie wir etwas sagen - in anderen Menschen Gefühle aus, positive oder negative. Ob das, was wir sagen, sachlich richtig oder gar üblich ist, spielt dabei keine Rolle.

 

Selbstbild-Fremdbild-Empathie
Nicht immer können sich Menschen mental und somit auch kommunikativ auf andere (z.B. Kunden, Patienten, Mitarbeiter) einstellen. Was man selbst "normal", "adäquat" oder "positiv" findet, empfinden andere Menschen nicht selten völlig anders. Menschen sind unterschiedlich sensibel und vorgeprägt - und man darf nicht von sich auf Andere schließen. Schließlich haben nicht alle Menschen dieselben Erwartungen, Bedürfnisse, Ansichten, Einstellungen sowie die gleiche Wortwahl und gleiche Sprechgewohnheiten. Oder auch Arbeitsgewohnheiten: Daher darf man sich nicht wundern, wenn ein gestresster Krankenpfleger oder Rettungssanitäter, dem man "ein schönes Wochenende" wünscht, sich seinen Teil dazu denkt. Zum Beispiel: "Was für ein unsensibler Fach-Idiot". Schließlich muss er am Wochenende ggf. um 4 Uhr morgens wieder raus.   

 

Nicht anecken, sondern motivieren
Mit positiver Kommunikation kann man im Prinzip nichts falsch, sondern eher alles richtig machen. Wer auf eine positive Kommunikation achtet, eckt nicht an. Vielmehr motiviert er sich und andere. Positive Sprache lässt sich trainieren - und unsere Wahrnehmung und Gedanken lassen sich sensibilisieren. Denn: Was wir denken wird zu dem, was wir sagen. Was wir sagen, macht uns wiederum zu dem, wer wir sind.

 

Gehirngerechte Sprache

Allein die Wortwahl sagt viel über einen Menschen aus. Denn unsere Sprache (verbale, paraverbal und nonverbal) entspringt unserem Unterbewusstsein. Es sei denn, wir wählen unsere Sprache bewusst - und entscheiden uns für eine positive, gehirngerechte Sprache: Unser Gehirn kennt weder „nicht“ noch „kein“. Es verarbeitet Informationen zudem in Bildern. Eine achtsame, positive Kommunikation schafft Sympathien und erhöht unser Image - und damit Respekt und Anerkennung  bei anderen. Da Gedanken und Sprache zusammenhängen, steigert dies auch unsere Authentizität in Form der Übereinstimmung zwischen dem, was wir denken, fühlen und zeigen bzw. sagen.

 

Negativ-Positiv-Formulierungen

Die Formulierung eines verärgerten Chefs, der zum Beispiel sagt: „Mich stört, nervt und ärgert Ihre Unpünktlichkeit“ löst nun mal andere Bilder und Emotionen aus, als zum Beispiel die Formulierung: „Da für mich Pünktlichkeit ein sehr hoher Wert ist, würde mir die Zusammenarbeit mit dir noch mehr Spaß machen, wenn du dich an unsere zeitlichen Absprachen hältst.“. "Sie kommen schon wieder zu spät" klingt vorwurfsvoll und bewirkt das Gegenteil von dem, was eigentlich ihr Ziel ist. Anders klingt es wenn Sie sagen: "Es ist schön für uns alle, wenn Sie pünktlich sind und wir nicht warten müssen". Was zu sagen war, haben Sie gesagt. Punkt.

 

Es ist ein Unterschied, ob ich sage: "Du bist zu faul oder zu dumm zu lesen" bzw. "Wer lesen kann, ist deutlich im Vorteil" oder ob ich sage: "Mir scheint, als bist du ggf. noch nicht dazu gekommen, dieses oder jenes konkret durchzulesen". "Das klappt sowieso wieder nicht" oder eine Stufe darunter „Ich bin nicht sicher, ob das klappt“ hat eine andere Wirkung wie „Das wird sicher klappen.“ Denn wer bereits mit seiner Sprache Pessimismus verbreitet, läuft geradewegs in eine Gedankenfalle und zieht andere mit dort hinein. "Das wird schon klappen" klingt gewiss erst einmal etwas naiv. Doch wichtiger ist: Unser Gegenüber geht zuversichtlich und mit der Erwartung eines Erfolgs an eine Sache heran.

 

"Von 12 bis 14 Uhr empfangen wir keine Kunden" drückt eine negative Haltung gegenüber Kunden aus. "Wir sind von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr für Sie da", klingt hingegen anders. Wir müssen nicht krampfhaft "positiv" formulieren wie ein Motivations-Guru. Doch es ist trotzdem ein deutlicher Unterschied, ob das Glas "halb leer" oder "halb voll" ist. Die Haltung ist eine andere - und damit das, was diese Grundhaltung bei uns selbst und bei anderen bewirkt. "Ich weiß nicht, wie das geht, ich habe keine Ahnung" zeigt ein anderes Engagement und einen anderen Intellekt als wenn Sie sagen:  "Klingt interessant und spannend. Ich werde mich informieren und setze mich dann wieder mit Ihnen in Verbindung, um Ihnen optimal weiterzuhelfen".

 

Dies bezieht sich auch auf Kritik, die man sich mit positiver Kommunikation keineswegs unterdrücken muss: "Ihr Vortrag war total langweilig und extrem verkrampft. Die Inhalte kamen so gar nicht rüber" führt keinesfalls zu einer Verbesserung - und erst recht nicht zu einer Motivation zu eben solcher. Wenn man aber sagt: "Mit ein klein wenig mehr Körpersprache können Sie Ihre super interessanten Inhalte noch mehr zur Geltung bringen", macht sich der andere dann auch wirklich Gedanken, interessiert sich und fragt ggf. noch. Der nächste Vortrag wird sicher besser. 

 

Jedes einzelne Wort zählt

Jede einzelne Aussagen, ja jedes einzelne Wort, selbst jene, die wir gar nicht für wichtig und eher nebensächlich (zum Beispiel als Floskel) dahin sagen, vermittelt ein andere Haltung. Die Frage ist: Setze ich mich bereits im Vorfeld im masochistisch-pessimistischen Sinne mit Misserfolg auseinander - und ziehe damit Misserfolge förmlich an (Gesetz der Anziehung / Rosenthal Effekt / Selbsterfüllende Prophezeiung)? Oder starte ich zuversichtlich und programmiere mich und andere damit auf Chance und Erfolg? Unsere Worte bestimmen unsere Wahrnehmung und unser Weltbild und entscheiden mit über Erfolge und Misserfolge. Positive Formulierungen strahlen Optimismus aus und Optimismus schafft Glauben und Motivation. 

 

Steigerung der eigenen Motivation und Denkleistung

Zu dem positiven Effekt im Hinblick auf unsere Gesprächspartner steigert eine positive Wortwahl zusätzlich unsere eigene Motivation und Denkleistung. Schließlich formen wir durch unsere Wortwahl und unsere entsprechenden Gedanken auch unsere neuronalen Bahnen entsprechend, ähnlich wie wir Muskeln trainieren oder verkümmern lassen. Positive Formulierungen machen folglich nicht nur unsere  Gespräche angenehmer – Wenn Sie positiv formulieren, prägen Sie damit auch Ihre eigene Gedankenwelt positiv! Da wir in sprachlichen Begriffen denken, brauchen wir positives Sprechen zudem, um konstruktives Denken überhaupt leisten zu können.

 

Letztendlich fördern oder behindern wir eine erfolgreiche Kommunikation und uns selbst. Menschen fühlen sich nach einem Gespräch mit uns entweder wohl oder unwohl, sie sind motiviert oder demotiviert, sie kaufen etwas oder eben nichts. Dies gilt auch für uns selbst: Optimistisches Denken kann sich nur entwickeln, wenn wir positiv formulieren – auch in Gedanken. 

 

Viele Menschen nehmen sich positives Denken und Sprechen vor, fallen in der alltäglichen Kommunikation aber rasch wieder in einen urteilenden oder negativen Stil zurück. Tatsächlich kann der bewusste Einsatz von positiver Sprache kann Menschen aus ihrer pessimistischen Haltung befreien. Dabei gilt: Je häufiger wir positiv formulieren, desto optimistischer fühlen wir uns und umso leichter fällt uns dann wieder eine positive Formulierung.

 

Differenzieren statt Generalisieren 

Auch gilt es, zu differenzieren anstatt zu generalisieren. Wenn eine Sache nicht läuft oder ggf. schiefgegangen ist, dann ist das kein Grund zu denken, dass wir etwas grundsätzlich nicht können. Wer dies aber so formuliert, der generalisiert. Derartige Generalisierungen gehören zu den Wahrnehmungsfiltern in unserem Kopf, die manchmal wichtige Details ausblenden - natürlich auch, weil dies praktisch ist und wir von der Natur derart pragmatisch getrimmt sind (Okönomisches Prinzip).  Wir schließen von einem Bruchteil auf das Ganze. Viele Menschen neigen dadurch geradewegs zu einem regelrechten Schwarz-Weiß-Denken. Doch in Wirklichkeit gibt es nicht nur gut oder schlecht, groß oder klein, perfekt oder miserabel. Schließlich gibt es auch etwas dazwischen und unterschiedliche Varianten davon. Die Realität ist differenzierter.

 

Dies bezieht sich zum Beispiel auch auf den Umgang mit Worten wie „nie“, „grundsätzlich“, „alles“ oder „immer“. Auch hier wird generalisiert. "Ich habe das ganze Menü vermasselt" ist etwas Anderes als "Ich habe vier tolle Gänge gekocht. Nur der fünfte ist leider ein wenig misslungen". Noch positiver formuliert, könnte man sagen:  "Ich habe vier tolle Gänge gekocht. Der fünfte verlief leider etwas suboptimal. Der wird beim nächsten mal dann gewiss um so besser".

 

"Ständig geht etwas daneben und nichts klappt" ist fatal, auch für das eigene Selbstbild oder zum Beispiel das Selbstbild Ihres Kindes: Man könnte aber - positiv formuliert - sagen: "Bis auf einige Ausnahmen funktioniert es".

"Wolfgang ist ein Schwachkopf" klingt destruktiv. Die Aussage bezieht sich auf die komplette Person als Mensch. 

"Wolfgang hat zu diesem sehr speziellen Thema vielleicht etwas seltsame Ansichten" stellt die Person selbt hingegen nicht infrage.

 

Wie Sie sprechen, so denken und so fühlen Sie sich letztendlich. Um positiv zu formulieren und optimistisch zu kommunizieren, verwenden Sie besser Abstufungen wie z. B. „manchmal“, „hin und wieder“ oder „in letzter Zeit“.

Denn mit differenzierten Formulierungen werden wenigstens geringe Verbesserungen wahrgenommen – und dies gibt dem Optimismus neuen Schub. "Mit Fünfzig findet man keinen Job mehr" ist final. "Ab Fünfzig ist die Jobsuche nicht mehr ganz so leicht, ich bringe jedoch viel Erfahrung mit" lässt Hoffnung zu. Besser als "Hoffnung" ist jedoch "Glaube" und besser als "Glaube" ist Zuversicht - also eine optimistische Haltung, die wir mit Hilfe unserer Sprache entsprechend  programmieren können. Bereits winzige positive Signale sorgen bereits für Energie und bessere Stimmung - bei uns und bei unserem Gegenüber.

 

Auswirkungen auf die Qualität von Beziehungen zu Mitmenschen 

Die Art und Weise wie wir kommunizieren, hat folglich massive Auswirkungen auf die Qualität unserer Beziehungen und auf unsere Erfolge. Lernen Sie in unserem Seminar, darauf zu achten, was Sie denken und sagen. Fakt ist: Eine überdachte, bewusst eingesetzte sensiblere und zielführende Kommunikation kann zu positiven Gefühlen und Handlungen und damit zu Entgegenkommen und bei Mitarbeitern sogar zu Höchstleistungen motivieren und Entscheidungen maßgeblich positiv beeinflussen. Bei Unterlassen oder gar negativer unpräziser Kommunikation erreichen Sie nichts oder das Gegenteil. Nutzen Sie also das Wissen der positiven Kommunikation! 

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