Interne Kommunikation

Sensibilisierung für konstruktive Konflikt vermeidende interne Kommunikation

Sensibilisierungs-Seminar & Workshop

Einführung

Gemeinsam stark: Individualisten, die sich ergänzen & zusammenraufen...
Im Team-Alltag führen wir eine Vielzahl an Gesprächen. Auch unterlassen wir manchmal wichtige Kommunikation, weil wir meinen, dass manche Dinge doch schließlich logisch und selbstverständlich sind. Doch Logik ist leider individuell - und ebenso unterschiedlich wie unsere individuelle Persönlichkeit und die Art und Weise, zu kommunizieren. Auch unsere individuellen Fähigkeiten wie unsere sozialen Kompetenzen, auf denen unsere Kommunikation letztendlich basiert, ist unterschiedlich ausgeprägt. 

Gemeinsam ein Ziel verfolgen
Freiheitsliebende Individualisten, Platz-Hirsche, Alpha-Männchen, Eigenbrödler, Quertreiber, Hitzköpfe, Sensibelchen und andere... Sie alle verfolgen - trotz aller individueller Unterschiede, Charakter-Eigenschaften und Eigenarten ein Ziel.

 

An einem Strang ziehen
Um dieses höhere Ziel zu erreichen, müssen alle an einem Strang ziehen und dazu bestimmte persönliche Eigenarten an die Gemeinschaft anpassen. Geht das gut? Was kann schief laufen? Und wie ginge es ggf. noch besser, um Konflikte und Misserfolge zu vermeiden, gemeinsame Ziele zu erreichen und Erfolge einzufahren?

Individuen und kommunikatives Miteinander
Das kommunikative Miteinander - sprich die interne Kommunikation - spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Überall lauern persönliche Ansichten, Denkmuster und Eigenarten. Hinzu kommen noch die üblichen kommunikativen Fallstricke, die Vielen gar nicht bewusst sind. Was Sie sagen und wie Sie etwas sagen: Alles steht in irgendeinem Kontext und lässt einen Interpretationsrahmen zu. Im Übrigen "kommunizieren" wir auch dann dann, wenn wir nichts sagen. Denn: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ (Paul Watzlawick,1974).

Worum geht es im Seminar?

Sensibilisierung für eine konstruktive, zielführende und Konflikt vermeidende interne Kommunikation 

Viele Missverständnisse und Probleme im Team könnten von vorne herein vermieden werden, wenn die jeweils Handelnden sich ihrer Rolle und ihrer individuellen Kommunikation bewusster wären. Eine allgemeine Sensibilisierung für das Thema hilft hier ebenso wie die Erkenntnis über individuelle Potenziale und Defizite, an denen man arbeiten kann. Diese bekommen Sie in unserem Seminar erklärt.

Auch hilft es enorm, unter fachlicher Anleitung eines kompetenten externen Coaches, im Team Unausgesprochenes einfach mal offen auszusprechen und mögliche Probleme und deren mutmaßliche Ursachen aus subjektiver Sicht beim Namen zu nennen, auf den Tisch zu legen, offen zu erörtern und akzeptable Lösungen zu finden, die bei möglichen Kommunikationsstörungen Abhilfe schaffen oder auch ansonsten die Kommunikation im Team maßgeblich verbessern. Sofern vorhanden können in einem Workshop zum Thema ebenfalls unausgeschöpfte Potenziale oder Defizite mittels Feedback als solche benannt - oder dezent im theoretischen Teil erörtert - werden, ohne einzelne Teammitglieder offen damit zu konfrontieren. 

Inhalte

Motivieren statt demotivieren
Auch unbewusst senden wir entsprechende Botschaften und Signale - und das sind leider nicht immer die besten und richtigen. Dabei können Missverständnisse und Miss-Stimmungen entstehen. Diese sollte man vermeiden, da sie den Beteiligten die Motivation rauben, das Image der Organisation verschlechtern und den Erfolg damit von vorne herein verringern oder gar vermeiden. 

 

Konflikte & Gerüchteküche

Innere Konflikte können die Kommunikation im Team maßgeblich beeinträchtigen. Auch durch eine sogenannte "Gerüchteküche" kommen bestimmte Informationen in Umlauf, die objektiv gar nicht richtig sind. Auch können bestimmte kommunikative Situationen, Aussagen, Formulierungen und Phrasen bereits Konflikte auslösen. 

 

Gesunde positive Kommunikation

Zielführende interne Kommunikation sollte in erster Linie "gesund" sein. Sollte dies ggf. nicht der Fall sein, sollten die das in Ihrer Organisation möglichst rasch individuell aufarbeiten. Erfolgreiche Kommunikation sollte bewusst positiv, statt unbewusst destruktiv sein. Sonst erreicht man das genaue Gegenteil von dem, was eigentlich geplant ist oder sinnvoll wäre. Positive Kommunikation ist das wichtigste und das entscheidende Werkzeug intelligenter und erfolgreicher Führungskräfte. 

 

Der Klügere gewinnt

Individuell Recht haben oder gemeinsam lieber gewinnen? Nicht nur Tiere - auch der Mensch ist ein soziales Wesen. Wie erfolgreich wir kommunizieren, bestimmt unser Denk-Status und nicht etwa der gesellschaftliche Status. Es geht um die inneren Grundhaltung im psychologischen Sinne. Dieser psychologische Status, den wir selbst aktiv für uns festlegen oder flexibel ändern, bestimmt letztendlich, wie wir kommunizieren und wie "erfolgreich" diese Art der Kommunikation dann ist.

Kluge Menschen bestimmen ihre Status-Haltung selbst und sind in der Lage, diese zu verändern und geschickt an die jeweilige Lage anzupassen. Wer sich dies bewusst macht, kann dies mit etwas Technik und Übung gewinnbringend nutzen. Daher zählt auch ein kurzer Einblick in die Status Kommunikation zum hiesigen Thema. Selbst ein Streitgespräch kann man nämlich konstruktiv führen.

 

Sprechdurchfall vemeiden & Redesucht überdenken
Vernünftige Kommunikation und Teamwork basiert darauf, Anderen zuzuhören und Andere zu Wort kommen zu lassen. Anstelle eines 5-minütigen Monologes ohne Punkt und Komma, könnten auch 1-3 konkrete Fragen gestellt werden, die viel mehr bewirken.

Wer sagt, was ihm gerade so durch den Kopf geht, sollte bedenken, dass man mit einer Art "Logorrhoe" (umgangssprachlich: Sprechdurchfall, Redesucht, Redefluss, Rededrang) keinen Kommunikations-Erfolg haben kann. Man kann sich dies aber bewusst machen und ändern. Schließlich ist Intelligenz die Fähigkeit, sich schnell und flexibel auf neue Situationen, Umstände und Anforderungen einzustellen. Wer bei uns Kunde ist, der ist klug. Der kann das!

 

Sozialkompetenz kalibrieren

In Teams vernünftig und zielführend zu kommunizieren bedarf einer hohen sozialen Intelligenz und entsprechenden Kompetenzen im alltäglichen Miteinander. Also sollten wir uns im Seminar auch mit dem Thema Sozialkompetenz auseinandersetzen - und sich dabei einmal selbst reflektieren. Lassen Sie sich überraschen!

 

Zuhören
Was "richtiges Zuhören" ausmacht und "Aktives Zuhören" leistet, sollten Führungskräfte und Verantwortungsträger im Miteinander in Organisationen ebenfalls wissen - und ihre kommunikative Kompetenz auch an dieser Fähigkeit messen. Denn: Hinhören und Zuhören sind die wohl wichtigsten Grundvoraussetzung in der Kommunikation:

Eigene Antipathien und Vorurteile sind beim Zuhören leider ebenso kontraproduktiv wie Ungeduld, Nervosität oder einfach nur der Wunsch, sich selbst durch Reden zu profilieren. Wer Lösungen liefert, lediglich Ratschläge erteilt, herunterspielt, bagatellisiert, beruhigt, ausfragt, dirigiert, interpretiert, Ursachen aufzeigt, diagnostiziert, Vorwürfe macht, moralisiert, urteilt, bewertet, befiehlt, droht oder warnt, verhindert effektive Gespräche und stört die gesunde und erfolgreiche Kommunikation.

 

Konfliktvermeidende gewaltfreie Kommunikation

Die absolute Basis stellt die konfliktvermeidende (gewaltfreie) Korrespondenz & Konversation dar. Schließlich gilt: Sowohl durch das geschriebene, als auch das gesprochene Wort kommt es häufig zu Missverständnissen. Diese haben nicht nur ein hohes Konfliktpotenzial – sie können großen Schaden anrichten, sowohl im Inneren wie auch nach außen (Ruf, Image). 
 

Konfliktvermeidende Konversation benötigt man nicht nur im Reklamationswesen oder im 

Beschwerdemanagement: Überall dort, wo Menschen und Informationen aufeinander treffen, lauern tückische Fallen auf Basis von Kommunikations- und Wahrnehmungsfehlern, die man selbst gar nicht wahrnimmt.

 

Auch unser Körper spricht Bände

Unsere Körpersprache löst bei unseren Kommunikationspartnern starke Gedanken und Gefühle aus und setzt eindeutige Signale. Dieser Signale muss man sich insbesondere deshalb ganz besonders bewusst sein, da Ergebnisse der kommunikationspsychologischen Forschung zeigen, dass die Wirkung einer Person zu 55 % von unserer Körpersprache abhängt. Zumeist setzen nur Profis ihre Körpersprache ganz bewusst ein. Leider spricht unser Körper in der Regel zumeist unbewusst. Er verrät unsere wirklichen Gedanken oder sendet gar inkongruente Nachrichten. Wie ist das bei Ihnen?

 

Die eigene "Denke"
Interessant ist dabei auch: Alle körperlichen Reaktionen folgen unserem Denken und Fühlen. Ein Gedanke erzeugt einen körpersprachlichen Ausdruck. Vielen ist das gar nicht bewusst - auch nicht, dass ungünstige Kommunikation krank machen kann, während zielführende Kommunikation die Dinge zum Positiven bewegt. NLP sei diesbezüglich hier als kurzes Stichwort genannt. Um sensibler und damit erfolgreicher handeln zu können, muss man die Tücken und Fallstricke kennen und sich die Regeln erfolgreicher und zielführender interner Kommunikation einmal im Detail bewusst machen.

Wie ist Ihre interne Kommunikation?

Und SIE?

Wie gut kommunizieren SIE im Team? Ist Ihr Stil motivierend oder eher demotivierend? Konstruktiv oder provokant? Klug und empathisch oder eher egozentrisch? Wie gut hören Sie anderen zu? Wie ist Ihr Kommunikations-Stil und der Umgangston? Wird über alles gesprochen? Oder wird eher vieles unter den Teppich bzw. unter den Tisch gekehrt? Gibt es etwaige Missstimmungen, welche die Kommunikation im Team grundsätzlich beeinträchtigen oder stören?

 

Wir sollten uns diesen Fragen einmal stellen und Lösungen aufzeigen. Neben unserem Tages-Seminar macht unser Workshop dies ebenfalls möglich. Lernen und erleben Sie, welche Verhaltensweisen Konflikte hervorrufen, welche Handlungen zur Lösung beitragen - und wie Sie zukünftig noch viel besser, unmissverständlicher und erfolgreicher im Inneren Ihrer Organisation kommunizieren können!

Durchführung als Seminar

oder als Workshop
Unser Seminar dauert in der Regel 2 Tage, kann aber auch in der Tages-Version oder als Workshop gebucht werden. Während es im Seminar ausschließlich um die oben genannten Themen-Inhalte und eine entsprechende Sensibilierung für eine gute interne Kommunikation geht, wird im Workshop auf unterschiedliche Persönlichkeiten und individuelle Eigenarten eingegangen. . 

Workshop
Dazu erfolgen Persönlichkeits-Tests,  ein Selbstbild-Fremdbild-Abgleich zum Zwecke einer realistischeren eigenen Selbsteinschätzung sowie das offene Ansprechen und Behandeln typischer alltäglicher  Problemstellungen unter Beteiligung aller Teammitglieder. Jedes Team-Mitglied soll zu Wort kommen und seine Sicht der Dinge mitteilen - auch damit andere Teammitglieder mehr über individuelle Sichtweisen ihrer Kollegen erfahren. 

 

Im Gegensatz zu einem klassischen Seminar ist beim Workshop sogar eine etwaige Diskussion erwünscht. Auch, weil diese dem Coaching wichtige Hinweise auf die konkrete Kommunikation der Mitglieder des konkreten Teams liefert. Ihr Coach beobachtet den Interaktions- und Kommunikationsprozesse, um zu spüren bzw. zu erkennen, ob Störungen vorhanden sind, die mittels Feedback nachfolgend als solche benannt werden - oder dezent im theoretischen Teil erörtert werden, ohne einzelne Teammitglieder offen damit zu konfrontieren. 
Hintergründe auf, zu denen dann im Sinne einer Sensibilisierung referiert wird (Theorie). 

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